Erster Versuch des M57 Ringnebel mit dem Meade 14″ am 27. Nov. 2020 (14″LX200R, SonyNEX-5)

Der Nebel ist der Überrest eines Sterns, der vor etwa 20.000 Jahren seine äußere Gashülle abgestoßen hat. Die Gashülle dehnt sich mit einer Geschwindigkeit von 19 km/s aus und hat derzeit einen scheinbaren Durchmesser von etwa 118 Bogensekunden, was bei einer Entfernung von 2300 Lichtjahren einen absoluten Durchmesser von ca. 1,3 Lichtjahren bedeutet. Im Teleskop erscheint der Nebel ringförmig, weshalb er oft auch als Ringnebel in der Leier bezeichnet wird. Tatsächlich ähnelt die sichtbare Gashülle einem Torus. Im Zentrum des Nebels befindet sich ein Weißer Zwergstern mit einer Oberflächentemperatur von etwa 70.000 °C und einer scheinbaren Helligkeit von 15,8 mag.

Wikipedia

Details

Teleskop oder Objektiv:Mead 14″ UHTC LX200R GoTo
Aufnahmekamera:Sony NEX 5
Montierung:Azimutal
Guidingkamera:ZWO ASI 120MC-S
Leitrohr oder Sucher:Angeleyes (Godyluck) 50mm Leitrohr
Zubehör:
Filter:
Datum und Uhrzeit:27.11.2020 – 19:00 Uhr
Ort:Balkon
Seeing (*):ca. 3
Himmelsqualität (*):ca. 6 bis 7 (Bortle-Skala Wiki)
Aufnahmedauer:30s
Frames2
Software:PHD2 / StarrySkyStacker / MacOS Bordmittel

Kurze Info

Tatsächlich habe ich mit mir gehadert, ob ich diese Foto auch tatsächlich veröffentlichen soll. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um ein echtes Testfoto! Mein Hauptanliegen lag eigentlich im Test der Azimutalen Montierung im Zusammenspiel mit PHD2.

Nebenbei war die „Himmelsqualität“ unter aller Sau, da der zunehmende Mond relativ hoch stand und nur 3 Tage von einem Vollmond entfernt war. Alles im allen war ich aber sehr überrascht über das F/10 Teleskop, bei beinahe Vollmond, und nur 2×30 Sekunden. Das Bild selber wurde nur im Kontrast geändert, ohne Flats und ohne Darks.


* Angaben lt. Fernohrführerschein

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