M13 Herkules Kugelsternhaufen am 21. Sep. 2020. Endlich mit Nachführung (N 150/750, SonyNEX-5)

SONY DSC

M13 ist der hellste Kugelsternhaufen am Nordhimmel und wurde schon 1714 von dem englischen Astronomen Sir Edmond Halley entdeckt. Er ist etwa 25.100 Lichtjahre von der Sonne entfernt (die Angaben schwanken zwischen 23.000 und 26.000 Lj), hat die 300.000-fache Leuchtkraft der Sonne und einen Durchmesser von 150 Lichtjahren. M13 weist eine scheinbare Helligkeit von 5,8 mag auf. Er kann bereits in einem Prismenfernglas als nebliges Fleckchen wahrgenommen werden, vereinzelt sogar freiäugig. In einem Teleskop ab etwa 10 cm Öffnung kann er am Rand in Einzelsterne aufgelöst werden und ist damit ein lohnendes Objekt für Amateurastronomen…

Wikipedia

Allgemeines zur Beobachtung

Der M13 Herkules Kugelsternhaufen ist ja immer ein begehrtes Objekt und diesmal konnte ich ihn endlich mit Nachführung und 30 Sekunden Belichtung fotografieren. Leider waren die Verhältnisse eher mau, so konnte ich visuell an diesen Abend keine einzelnen Sterne ausmachen, sondern nur eine runde rauchige Wolke.

Nebenbei benötigte PHD2 zwei Neujustierungen bevor die Nachführung zufriedenstellend funktioniert hat. Die ersten Fotos waren demnach für die Tonne.

Infos zu dem Bild

Datum und Uhrzeit:21.09.2020 – 22:30 Uhr
Seeing (*):ca. 3 bis 4
Himmelsqualität (*):5 (Bortle-Skala Wiki)
Fotoequipment:Sony NEX 5
Einstellungen:13 x 30s
ISO 3.200
Teleskop:TS-Optics N 150/750
Okular:ohne
Zubehör:– autom. Nachführung RA/Dec (ebay)
– T2-NEX Adapter Ring (Amazon)
– IR-Remote (Amazon)
Software:PHD2, Starry Sky Stacker, Polarr

* Angaben lt. Fernohrführerschein

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